10. Januar 2026
Unsere Arbeit wird gesehen, wertgeschätzt und unterstützt
Die klirrende Kälte war bei unserer Wuppertal-Tour allgegenwärtig. Eiskalte Hände bei der Ausgabe am Vereinswagen – Bedingungen, die nicht nur uns zu schaffen machten, sondern vor allem den Menschen, die auf der Straße leben.
Als Lichtschmiede e. V. waren wir wieder unterwegs, um Obdachlose zu versorgen: mit heißen Terrinen, warmen Getränken, Hygieneartikeln, Schlafsäcken, die bis minus 23 Grad wärmen und aktuell verstärkt mit dringend benötigter Kleidung. Jacken, Pullover, Handschuhe und weitere warme Sachen waren dieses Mal wieder besonders gefragt – und wurden dankbar angenommen. Besonders die liebevoll selbstgestrickten Socken einer Spenderin fanden viele dankbare Abnehmer und sorgten für warme Füße.
Wir trafen viele obdachlose Menschen an, sowohl in Wuppertal-Vohwinkel, in Barmen als auch in der Innenstadt. Dafür fuhren wir zahlreiche bekannte und mögliche Aufenthaltsorte an, um wirklich niemanden zu übersehen.
Die Not war deutlich spürbar – und leider größer denn je.
Viele große Hilfsorganisationen wie Diakonie oder Caritas stoßen derzeit an ihre Grenzen. Oft fehlt es an Personal, um Kleiderspenden zu sortieren und auszugeben.
Genau hier versuchen wir einzuspringen und unbürokratisch zu helfen – direkt dort, wo Unterstützung dringend gebraucht wird. In einem Treffen mit den Verantwortlichen der Stadt wurde uns große Dankbarkeit für unser Engagement entgegengebracht. Unsere Arbeit wird gesehen, wertgeschätzt und unterstützt. Das bestärkt uns darin, weiterzumachen – gerade in Zeiten dieser extremen Kälte.
Wir machen weiter.
Für Wärme.
Für Würde.
Für Menschlichkeit.
Passt gut auf euch auf.
Olaf und Monika
vom Team Lichtschmiede e. V.