20. Juli 2025

Ein Hilferuf aus Wuppertal

Hallo zusammen,

es gibt Tage, da kommt, egal was man geplant hat, alles anders. Heute Mal zu dritt unterwegs, hatten wir uns viel vorgenommen.

Gestartet in Hagen, fuhren wir erst einmal alle uns bekannten Schlafplätze an. Ein Herr, der mehr oder weniger ohne Schutz vor dem Regen sein Quartier aufgeschlagen hatte, bekam noch eine Plane. So konnte er sich wenigstens etwas schützen.

Als wir rund um die City und in der Fuzo alles kontrolliert hatten, ging es zum Hauptbahnhof. Hier wurden wir förmlich überrannt. Gut, dass wir zu dritt waren, so hatte wir auch diesen Ansturm gut im Griff.

Eigentlich standen noch weitere Städte auf dem Plan, aber das Auto war leer. Kein Wasser, nur noch eine Handvoll Terrinen und genauso wenig Kaltgetränke.

Da es am Bahnhof durch die große Anzahl an Personen länger gedauert hatte, machte es auch zeitlich gesehen keinen Sinn mehr, so dachten wir, das Auto nochmals aufzufüllen und weiter zu fahren.

Wir schauten in Gevelsberg noch einmal nach unseren Bekannten, konnten sie jedoch nicht finden. So fuhren wir Gudrun nach Hause.

Als wir auf dem Weg zum Lager waren, klingelte das Telefon. Ein Hilferuf aus Wuppertal. Nicht lange nachgedacht, das Auto doch noch einmal aufgefüllt und los.

Hier war ein wohnungsloser Herr, von seiner Freundin vor die Tür gesetzt. Gründe kannten wir nicht, aber nun war er obdachlos und brauchte quasi einmal alles.

Natürlich erkannten einige unser Auto und ließen sich zu später Stunde noch eine Suppe schmecken. Anschließend machten Christian und ich dann auch Feierabend.

Bis bald,

Gudrun, Christian und Andreas

vom Lichtschmiede e. V. Team