21. Dezember 2025
...und ihnen das Gefühl geben, nicht vergessen zu sein
Unsere Route begann in Witten, doch an den uns bekannten Anlaufstellen trafen wir an diesem Abend niemanden an.
Also setzten wir unseren Weg fort und fuhren weiter nach Hagen. Auch in Eilpe blieb es unerwartet ruhig. In der Hagener Innenstadt stellten wir fest, dass einige Plätze, an denen sonst bedürftige Menschen anzutreffen sind, leer geblieben waren.
Am Hagener Hauptbahnhof änderte sich das Bild jedoch deutlich. Dort konnten wir vielen Menschen helfen: Mit warmen 5-Minuten-Terrinen und heißem Kaffee gegen den leeren Magen und die klirrende Kälte. Zusätzlich verteilten wir zahlreiche Schokoladen-Nikolaus-Leckereien, führten nette Gespräche und nahmen uns Zeit zuzuhören.
Im Anschluss führte uns unsere Tour weiter nach Wuppertal. Bereits unser erster Halt dort war sehr bewegend – ein bedürftiger Mensch konnte kaum glauben, dass wir extra den Weg auf uns genommen hatten, um an ihn zu denken. Seine Freude war für uns ein besonderer Moment.
Am Wuppertaler Bahnhof trafen wir auf viele weitere Menschen, die wir versorgen konnten. Es wurden Mahlzeiten und Heißgetränke ausgegeben, kleine Gespräche geführt und vor allem Lächeln geschenkt.
Über die gesamte Route hinweg verteilten wir zudem Handwärmer, die bei diesen Temperaturen von unschätzbarem Wert sind. In nur wenigen Stunden konnten wir so die Nacht vieler großartiger Menschen mit schweren Schicksalen ein Stück erträglicher machen – und ihnen das Gefühl geben, nicht vergessen zu sein.
Bitte achtet auf die Menschen, die ihre Nächte auf der Straße verbringen müssen. Ein kurzes Gespräch, ein kleiner Snack oder einfach Aufmerksamkeit können viel bewirken.
Passt auf euch auf
Andreas und Christian
Team Lichtschmiede e. V.