Gegründet hatten wir unseren Verein am 24.05.2021.
Aber bis alle Vorbereitungen abgeschlossen waren und wir die Mitteilung bekamen, ein eingetragener Verein zu sein, verging noch einige Zeit.
Heute genau vor einem Jahr, am 22.09.2021 war es dann endlich soweit.
Im Briefkasten lag die lang ersehnte Bestätigung vom Registergericht.
Genau an diesem Tag, ging es dann auch ganz offiziell das erste Mal als Lichtschmiede e. V. raus auf die Straße.
Seitdem haben alle Mitglieder viel Zeit und Herz investiert, um bedürftigen Menschen zu helfen.
All denen ein herzliches Dankeschön, ihr seid spitze.
Ohne die Unterstützung von außen wäre aber all das so nicht möglich gewesen.
Anfangs noch über sehr viel Eigenkapital der Mitglieder, können wir heute alle Hilfsmittel durch Spenden finanzieren.
Auch hier ein dickes Dankeschön an alle, die an uns glauben.
Wir werden uns auch weiterhin für Menschen in Not einsetzen und diese so gut wir können unterstützen.
Wir werden uns weiterentwickeln und wir werden wachsen.
Wir freuen uns auf die nächsten Jahre.
Danke nochmal an alle, für eure Hilfe, eure Lichtschmiede e. V.
Hier der Bericht vom 22.09.22 - unserem 1. Geburtstag
Hallo zusammen,
heute gab es wieder mal für Jan und mich eine tolle gemeinsame Tour mit Michael und Tina von 'Niederwenigern hilft'.
Den Bus von Jan vollgepackt mit allerlei Süßigkeiten, Getränken warm und kalt und einer frisch gekochten kräftigen Linsensuppe von Michael ging es dann zuerst nach Wuppertal.
An zwei Plätzen sorgten wir für glückliche Gesichter und volle Mägen - die Linsensuppe kam mega an!
Auch heute wieder führten wir lange Gespräche, auch mit 'normalen' Passanten, die unsere Arbeit toll fanden - wir freuen uns total, wenn unsere Arbeit auf der Straße wertgeschätzt wird.
Weiter ging es nach Witten.
Dort konnten wir eine Bewohnerin eines Zelts mit versprochenen Heizmitteln und auch hier mit deftiger Suppe versorgen.
Leider muss sie ihren "Wohnort" zeitnah räumen, da sie dort nicht gern gesehen wird - obwohl sie keinen stört und auch etwas abseits wohnt.
Es ist so bitter, wie wenig Mitgefühl und Menschlichkeit den Obdachlosen entgegen gebracht wird.
Wir kümmern uns weiter um sie!
Zuletzt ging es noch nach Hagen.
Dort trafen wir einen Herrn, der mittlerweile eine Wohnung hat, allerdings hat er noch großen Verpflegungs- und Redebedarf.
Letzter Stopp war der Hagener Hbf, hier konnten wir einem Obdachlosen, der total schutzlos dort auf einer Bank lag mit Schlafsack, Isomatte, Essen und Kaffee versorgen, dann wurde es emotional.
Tränen flossen bei ihm - das sind diese Momente, die uns so sehr unter die Haut gehen.
Heute haben wir zum einen gespürt, dass es Winter wird und zum anderen war es ein intensiver, wunderbarer Abend, an dem wir mal wieder dankbar sind, helfen zu dürfen.
Gute Nacht, Tina und Michael & Heike und Jan