Hallo zusammen,
was für eine Nacht.
Wie schon so oft erwähnt, gibt es immer mehr zu tun.
Diese Tour hatte es in sich.
Wir, das waren heute Jan, Michael und ich, waren schon mit einem voll gepackten Auto gestartet, welches wir aber im Laufe der Nacht noch einmal auffüllen mussten.
Mehrere Schlafsäcke und Isomatten, Kleidung, Unterwäsche, Kaffee, Süßes, Kaltgetränke und reichlich Suppen sowie Verbandmaterial wurden benötigt.
Angefangen in Witten, über Hagen nach Wuppertal hatten wir alle Hände voll zu tun.
Trotz allem hat man nie das Gefühl, dass es Arbeit ist.
Unsere "Freunde der Straße" sind ausnahmslos nett zu uns und freuen sich, wenn wir um die Ecke kommen.
Fast immer schaffen wir es, den Menschen ein Lächeln zu entlocken.
Was, obwohl es auf der Straße ernst und traurig zugeht, mit der locker und lustigen Art von Jan und Michael sehr einfach ist.
Ja, wir lachen mit den Menschen, machen Scherze und lassen sie, wenn auch manchmal nur für ein paar Minuten, ihre Sorgen vergessen.
Heute war es eine acht Stunden Schicht.
Wir hätten bestimmt auch noch weitere Menschen aufsuchen können, aber da zum Schluss schon alle schliefen, mittlerweile war es ja 4 Uhr Nachts, beendeten wir die Tour und machten uns auf den Heimweg.
Es war eine ereignisreiche Nacht, die auch wir verarbeiten müssen.
Einige Geschichten und Situationen gehen unter die Haut und lassen einen nachdenklich zurück.
Was aber auch ein Ansporn ist.
Denn letztlich gibt es zu viele Menschen, die Hilfe brauchen.
Danke an alle, die sich einbringen und versuchen, die Welt für die Bedürftigen ein klein wenig besser zu machen.
Sei es privat oder als Ehrenamt, es zählt jede helfende Hand.
Gute Nacht, Michael, Jan und Andreas