Ein verspäteter Bericht vom Sonntag.
Miriam und ich haben heute wortwörtlich unseren Freischwimmer gemacht.
Das Wetter schien auch heute irgendwie kaputt zu sein.
Bis auf kurze Pausen regnete es unaufhörlich.
Für uns temporär, für die obdachlosen Menschen ein scheinbar endloser Alptraum.
Um so wichtiger war es, nach ihnen zu schauen.
Die üblichen Hilfen wurden wie immer gerne angenommen.
Einige wollten verständlicherweise gar nicht aus ihrem Unterschlupf heraus.
Einmal warm eingepackt, versuchte man zu schlafen, in der Hoffnung das es am nächsten Tag besser wird.
Leider wurde uns auch von einem Obdachlosen berichtet, dass er bestohlen worden war.
All sein Hab und Gut, das nur irgendwie einen Wert hatte, war ihm im Schlaf entwendet worden.
Es ist so traurig und macht wütend, dass man selbst vor denen keinen Halt macht, die eh schon nicht viel haben.
Was wir über solche Menschen denken, behalten wir lieber für uns.
Das hat uns aber wieder gezeigt, wie wichtig die Obdachlosenhilfe vor Ort ist.
All die Vereine und Organisationen, die sich für die Schwächsten stark machen, brauchen auch weiterhin die Unterstützung aller, denen es etwas besser geht.
Ob aktiv auf der Straße, im Hintergrund oder auch passiv, um mit dem Mitgliedsbeitrag zu helfen.
Es gibt viele Möglichkeiten, Gutes zu tun.
Wer auch mal dieses gute Gefühl erleben möchte, darf sich gerne bei uns melden.
Euer Lichtschmiede e.V. Team