Nachdem wir uns in Wuppertal getroffen hatten, ging es auf dem direktem Weg nach Bochum.
Von dort hatten wir die Info, das ein Herr für einen Vierbeiner Hundefutter brauchte.
Riesigen Dank an Britta, die zu einem Sack Futter auch noch eine Tüte mit Leckerlis spendete.
Der Herr und ein Freund warteten am vereinbarten Treffpunkt.
Freudig wurden wir begrüßt und genauso glücklich war man über die Spende.
Nachdem auch ihr Hunger und Durst gestillt war, hielten wir noch einen langen Plausch.
Aber irgendwann mussten wir weiter.
Wir wollten ja auch noch anderen Menschen helfen.
Leider ist das nicht immer leicht.
Eine obdachlose Dame, vermutlich mit Psychosen, wollte heute partout nicht mit uns sprechen.
Da kann man nichts machen, auch so etwas kommt vor.
Also ließen wir sie wieder alleine.
Mit einem anderen Herrn konnten wir uns nur mit Händen und Füßen verständigen.
Aber zum Schluss war auch er versorgt.
Wir trafen noch auf weitere Personen, die neben der Verpflegung auch noch einen Schlafsack brauchten.
Als wir in der Bochumer Innenstadt alle Stellen kontrolliert hatten, entschieden wir uns, nach Hagen zu fahren.
Bei einem Zwischenstopp an unserem Lager luden wir Getränke sowie Kleidung für eine Frau ein.
Sie hatte uns beim letzten Mal danach gefragt.
Auf dem Weg nach Hagen sahen wir, wie eine Dame, die mit einem Fahrrad unterwegs war, stürzte.
Ihr Mann, der ebenfalls mit dem Rad unterwegs war, zwei Passanten und auch wir eilten ihr zu Hilfe.
Die Frau hatte starke Schmerzen, da ihre Hand unnatürlich zum Arm stand.
Zwischenzeitlich drohte sie auch ohnmächtig zu werden.
Mit Getränken und einer Isomatte halfen wir so lange, bis der Rettungswagen eingetroffen war.
Dann setzten wir unsere Tour fort.
Wir hatten ja noch Kleidung zu überreichen.
Zum Glück trafen wir die Dame unmittelbar nach unserer Ankunft auch an.
Auch hier war Hunger das größte Problem.
Eine Terrine reichte nicht aus und während sie so aß, gesellten sich weitere hungrige Personen dazu.
Nachdem alle versorgt waren, blieben wir noch lange bei der Dame.
Sie hatte wieder viel zu erzählen und da wir auch gerne zuhören, leisteten wir ihr noch etwas Gesellschaft.
Dann war es wieder Zeit, die Tour zu beenden.
An so einem Abend vergeht die Zeit wie im Flug.
Da morgens der Wecker klingelt, ging es nun in Richtung Bett.
Gute Nacht, Thorsten und Andreas vom Lichtschmiede e. V. Team